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Taekwondo

Die Wurzeln der koreanischen Kampfkunst Taekwondo lassen sich anhand von Wandmalereien ca. 2000 Jahre zurück verfolgen. Schon damals existierten zahlreiche Kriegskünste, aus denen sich dann im Laufe der Jahrhunderte das Taekwondo entwickelte.

ChoiHong-Hi

In der heutigen Form existiert
dieser noch immer von den alten Traditionen geprägte Sport seit rund 65 Jahren. Zu diesem Zeitpunkt entschieden sich zahlreiche Meister verschiedener koreanischer Kampfkünste sich zu vereinen und sich unter einem Begriff zusammenzufassen - Taekwondo.

Das Wort Taekwondo heißt sinngemäß übersetzt "Der Weg des Fusses und der Hand". Fuss und Hand deswegen, weil man durch Taekwondo lernt, sich mittels Fusskicks und Handschlägen und -stößen zur Wehr zu setzen.
Einen wichtigen Bestandteil beim Taekwondo nimmt der Weg ein. Mit ihm ist die geistige Entwicklung und Vervollkommnung gemeint, die ein Taekwondo-Schüler anstrebt. Attribute wie Selbstsicherheit, Toleranz, Bescheidenheit, Ruhe sollen durch Taekwondo herausgebildet werden.

Taekwondo auf Koreanisch

Taekwondo unterscheidet sich von anderen Kampfkünsten dadurch, dass es viele Fuss- sprich Kicktechniken gibt. Die Gewichtung Fuss zu Hand liegt bei 60 zu 40, während dies z.B. bei Karate eher umgekehrt ist. Dadurch hat sich Taekwondo den Ruf einer akrobatischen Kampfkunst erarbeitet.

Im Taekwondo werden die Bereiche Formen, Einschrittkampf, Selbstverteidigung sowie Wettkampf und Bruchtest trainiert.

Bei der Selbstverteidigung lernt man sich gegen alle möglichen tätlichen Angriffe effektiv zur Wehr zu setzen.

Der Wettkampf ist seit der Olympiade 2000 in Sydney olympische Disziplin, wird - streng reglementiert - im Vollkontakt-Modus ausgetragen und erfreut sich immer größerem Öffentlichkeitsinteresse.

Im Formenbereich, der am meisten von den Traditionen geprägt ist, werden bestimmte Angriff- und Blocktechniken in Kombination mit Schritten ausgeführt, was einen Kampf gegen imaginäre Gegner demonstrieren soll. Die Formen haben einen grossen meditativen Charakter.

Das wohl spektakulärste Aushängeschild des Taekwondo ist der Bruchtest, bei dem mit teils akrobatischen Hand- und Fusstechniken Bretter oder Steine zertrümmert werden. Dies ist natürlich erst nach intensivem Training und genügend Konzentrationskraft möglich.

Obwohl sich Taekwondo im Laufe der Zeit stark gewandelt und modernisiert hat, wird den Werten und Traditionen sehr viel Aufmerksamkeit geschenkt. Auch im sportlichen Wettkampf, bei dem es ums Siegen geht, wird darauf geachtet, dass man seinem Gegner Respekt zollt und ihn eher als Partner sieht.

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Respekt und Toleranz gegenüber anderen sind Dinge, an denen es auf der Welt leider mangelt. Taekwondo sieht seine Aufgabe darin, genau dagegen anzukämpfen.

Denn: "Schon im Kleinen liegt ein Erfolg!" 

Weitere Informationen finden Sie unter:

http://www.taekwondo.de/ 

 

 

 
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